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Die Meditation ist ein Teilbereich des achtfachen Pfades, der zu einem Leben der Befreiung führen soll.
Als Buddha seine vier edlen Wahrheiten formulierte, wies er im letzten Satz auf die Lebens- und Geisteshaltung hin, die zu einer Loslösung aus dem Geburtenkreislauf führen soll.
So spricht man im Buddhismus von den die drei Leiden verursachenden Übeln: Gier: Lustverlangen etwas festhalten zu wollen, sich in etwas zu verbeißen, Hass: Abneigung und Abwehr, auch Zerstörung, Verblendung: nicht genau hinzusehen, etwas nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen.
Er legt uns die Befolgung des achtfachen Pfades nahe, die unser Leiden beenden soll. Dieser Pfad soll nicht als ein stufenförmiger Weg des Voranschreitens verstanden werden, sondern in seiner Gesamtheit in unsere Lebensführung einfließen. Er wird in drei Bereiche gegliedert: - unterscheidende Erkenntnis (Prajna) - Ethik (Sila) - Meditation (Samadhi)
Die Zazen-Übung ist in dem Bereich der rechten Sammlung angesiedelt. Insofern ist die Zazen-Praxis eine der Grundlagen auf dem buddhistischen Weg und und sollte nicht vernachlässigt werden.
Im Bereich der Unterscheidenden Erkenntnis gibt es fünf Hemmnisse, die als ernsthafte Hindernisse auf dem Weg angesehen werden müssen.
Bei der buddhistischen Ethik werden die Grundstimmungen Freundlichkeit, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut eingeübt. Auch kann man die Vipassana- Methode, die Achtsamkeitsübungen, hier einbeziehen.
Im Bereich der Meditation sind mit der rechten Sammlung die vier Vertiefungen gemeint. Diese sind geprägt von ganzheitlich erfasster Freude und Glück.
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