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Zazen Die Zazenübung ist die Sitzmeditation mit verschränkten Beinen und der Kern des Zen Buddhismus. Je nach persönlicher Fähigkeit sitzen wir auf einem Zafu (Sitzkissen), Bänkchen oder Hocker mit dem Gesicht zur Wand gerichtet. Der Mund soll geschlossen, die Augen leicht geöffnet und schräg nach unten gerichtet sein. Die Hände werden in Meditationshaltung leicht auf den Oberschenkeln abgelegt.
Bei der jetzt beginnenden gegenstandfeien Meditation, wir versuchen einfach an Nichts zu denken, gelangen wir zu einer tiefen Entspannung. Wir bemerken, wie immer wieder Gedanken, Bilder oder Bewertungen aufsteigen, die uns manchmal ganz vereinnahmen und forttragen. Sobald wir dies feststellen, sollten wir wieder zur reinen Übungspraxis zurück- kehren, da unser Ziel die Loslösung von den Gedanken und ein Sitzen in aufmerksamer und wacher Sammlung ist.
Dies führt in einen Zustand des Gleichgewichtes, den Nishijima Roshi als erste Erleuchtung und Tor des Friedens und der Freude bezeichnet.
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